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E-Book -
Newsletter Nr.8/2011
Berlin,
den
18.08.2011
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Empfänger: Frau
B., B.
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Editorial:
Die
Vorbereitungen für die Buchmesse und das kommende Weihnachtsgeschäft laufen, so
wundert es nicht, dass sich auch die Nachrichten über den E-Book-Markt
wieder häufen - man bringt sich in Position...
Während es im letzten Newsletter Hinweise auf neue Reader gab -
teilweise inzwischen bestätigt - folgen heute weitere Neuigkeiten.
Eine
interessante Lektüre wünscht Ihnen aus Berlin
Ihr
Ralf Alkenbrecher
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Inhalt:
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Thalia + Textunes = Überraschung
Das
war die E-Book-Nachricht des Monats: ganz
still haben Thalia und die Berliner Softwareschmiede "Textunes" die Übernahme vorbereitet.
Thalia braucht man in diesem Newsletter nicht vorstellen, Textunes
eventuell schon eher.
Textunes hat sich neben Heubach Media schon
sehr früh mit der Idee "Bücher auf das Handy" beschäftigt und dafür
kräftig die Werbetrommel gerührt. Sie entwickelten die ersten Bücher-Apps für das iPhone,
zusätzlich eine Reader-Software, die das Lesen von E-Books
und deren Kauf direkt bei iTunes ermöglichte.
Diese Reader-Software wurde dann in abgewandelten Versionen für Verlage,
Buchhandlungen und die TAZ weiter entwickelt (z. B. Hugendubel. Suhrkamp.
etc.). Dieses Angebot gibt es inzwischen auch für den Android-Markt. Daneben
hat man sich als Digitaler Auslieferer für iTunes
und Android etabliert.
Warum hat
Michael Busch die Firma Textunes erworben?
Thalia hat sicherlich erkannt, dass man heute neben einem eigenen Reader -
zeitgleich wurde der Oyo II angekündigt - auch eine
geräteunabhängige Lese- und Kaufmöglichkeit bieten muß.
Dieses Modell wird in nächster Zeit sicherlich mit einer Art "Cloud-Lösung" verbunden werden, so dass der Thalia
Kunde jederzeit auf jedem Gerät (Tablett, PC, Oyo,
Handy)sein Buch weiterlesen kann.
Thalia hat schon sehr früh in den Bereich E-Book
investiert und Thalia muß bei seiner Positionierug als Nr. 1 im stationären Handel die
gleichen Leistungen wie Amazon und Google anbieten - beide werben mit
obiger Vielfalt und Möglichkeiten des Lesens.
Zwei Dinge
sind zu wünschen:
Den Berlinern sollte ihr kreativer Freiraum erhalten bleiben und Thalia wird
hoffentlich so schlau sein, die Softwareschmiede nicht komplett vom Markt zu
nehmen und exklusiv zu binden, sondern Textunes
weiterhin Entwicklungen für andere Buchunternehmen ermöglichen.
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Libri-Lese-App - es gibt sie doch
Es hat lange
gedauert, bereits auf der letzten Buchmesse sprachen alle großen Digitalen
Vertreiber davon, dass man selbstverständlich in kürzester Zeit eine
Lese-Applikation für die eigene Digitale Plattform zur Verfügung stellen
werde für Apple- wie auch für Android-Geräte.
Doch dann
herrschte großes Schweigen über Monate hinweg. Die technischen
Schwierigkeiten bei der Umsetzung des in Deutschland bevorzugten DRM-Systems von Adobe und die vor einigen Monaten
geänderten Verkaufsbedingungen im AppStore
verzögerten immer wieder die Veröffentlichung.
Nun hat Libri seine App
offiziell frei gegeben und bewirbt sie heftig.
Die Funktionalität der Applikation ist gut, aber es hakt durch obige
Einschränkungen, erst muß man sich autorisieren -
wer hat seine Adobe ID grffbereit?, dann muss man
die Readersoftware starten, dann muss man via Browser in den Libri-Shop...
Zu einem ähnlichen Urteil kommt der Nachrichtendienst e-book-news,
mehr lesen Sie hier....
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Kindle: E-Book-Preise sind nicht
gleich
Der Newsletter
des AKEP hat auf eine interessante Untersuchung zu unterschiedlichen Kindle E-Book-Preisen des
gleichen Titels in unterschiedlichen Ländern hingewiesen - sehr interessant.
Lesen Sie mehr bei teleread.com
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MS-Reader eingestellt - wird ihn jemand vermissen?
Die Presse meldet, dass Microsoft zum Jahresende
den Support seiner properitären Reader-Software
einstellen wird. Microsoft hat den Reader und ein eigenes Datei-Format schon
2000 entwickelt, aber sehr schnell das Interesse an diesem Markt verloren. In
Deutschland war dieses Format immer ein Exot und man wird den Verlust nicht
bemerken.
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Lesetipp
Holger Ehling hat im Börsenblatt 29/2011 eine sehr lesenswerte Zusammenfasssung zum Status Quo "E-Book"
in den einzelnen europäischen Ländern veröffentlicht und zeigt, daß sich auch die anderen Länder mit dem neuen
Medium noch schwer tun. Einzig die dort aufgeführten Reader-Verkaufszahlen
erscheinen mir etwas zu großzügig dimensioniert zu sein.
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Bereits erschienene Newsletter
Die bisher
erschienen alten Newsletter können Sie unter http://www.alkenbrecher.com/beratung/news-archiv.aspx lesen bzw.
herunterladen.
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Impressum
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@ Digitale Medien
Ralf Alkenbrecher
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Fax. 030 - 70 09 43 61
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